Fragenkatalog zur Klausur "Biologische Psycholgie"


Allgemein: 

  1. Stellen Sie zu jedem Kapitel, das Sie im Birbaumer/Schmidt gelesen haben, drei Fragen, die sich für Sie aus der Lektüre der Kapitel ergeben haben. 
  2. Wer war Wilhelm Wundt?
  3. Nennen Sie ein „bildgebendes Verfahren“.
  4. Wer war Franz Josef Gall?
  5. Was ist Phrenologie? 
  6. Erklären Sie die Begriffe "Physiolgische Psychologie",  "Psychophysiologie", "Neuropsychologie" und "Psychopharmakologie"

Mikroanatomie und Zellphysiologie: 

  1. Erklären Sie die Begriffe „Neuron“, „Soma“, „Axon“, „Dendrit“, „Synapse“.
  2. Worin besteht der funktionelle Unterschied zwischen Axon und Dendrit?
  3. Erklären Sie die Begriffe „Afferenz“ und „Efferenz“
  4. Was ist das Ruhepotential? Nennen Sie jeweils ein Ion, das innhalb der Zelle, und eines, das ausserhalb der Zelle höher konzentriert ist.
  5. Welche elektrogene Pumpe stellt das Ruhepotential her?
  6. Was ist ein Aktionspotential?
  7. Was unterscheidet "markhaltige" von "marklosen" Nervenfasern? 
  8. Was ist der Unterschied zwischen "Nerv" und "Nervenfaser"?
  9. Erklären Sie den Begriff „Refraktärphase“.
  10. Erklären Sie die Begriffe „synaptischer Spalt“, „präsynaptische Membran“, „postsynaptische Membran“, „Vesikel“.
  11. Was ist ein „EPSP“ und ein „IPSP“?
  12. Durch welchen Transmitter werden parasympathisch Effektoren innerviert?
  13. Erklären Sie die Begriffe „zeitliche Bahnung“ und „räumliche Bahnung“.
  14. Nennen Sie Funktionen des sympathischen sowie des parasympathischen Nervensystems.
  15. Ein Effektor des Sympathischen Nervensystems wird mit einem parasympathischen Transmitter innerviert – welcher?
 
Allgemeine Sinnesphysiolgie:
  1. Erklären Sie die Begriffe „Objektive Sinnesphysiolgie“, „Wahrnehmungspsychologie“, „Sinneseindruck“, „Empfindung“, „Wahrnehmung“
  2. Erklären Sie die (sinnesphysiologischen) Begriffe „Modalität“, „Qualität“ und „Quantität“
  3. Nennen Sie Sinnesrezeptoren
  4. Was ist ein adäquater Reiz?
  5. Erklären Sie die Begriffe „Transduktion“ und „Transformation“
  6. Was ist Adaptation?
  7. Was ist „Divergenz“ und „Konvergenz“?
  8. Was ist eine „Absolutschwelle“ und eine „Unterschiedschwelle“?
  9. Was besagt die Weber-Regel?
 
Makroanatomie: 
  1. Erklären Sie die Begriffe „rostral“, „caudal“, „ventral“, dorsal“.
  2. Was sind Ventrikel?
  3. Was sind die drei Hauptabschnitte des Gehirns?
  4. Erklären Sie die Begriffe „Zentrales Nervensystem“ und „Peripheres Nervensystem“.
  5. Wie wird das periphere Nervensystem untergliedert?
  6. Nennen Sie eine Funktion des Hirnstamms.
  7. Nennen Sie eine Funktion des Hypothalamus’.
  8. Nennen Sie eine Funktion des Thalamus’.
  9. Nennen Sie die vier Hauptlappen des Kortex’.
  10. Wo liegt die Zentralfurche (sulcus centralis) und die Sylvische Fissur (sulcus lateralis)?
  11. Wo liegt das corpus callosum?
  12. Bis zu wieviele (Haupt)Schichten kann der Neokortex haben?
  13. Was bedeutet Cytoarchitektonik?
  14. Nennen Sie vier Neurotransmitter.
  15. Nennen Sie einen erregenden (exzitativen) Neurotransmitter
  16. Nennen Sie einen hemmenden (inhibitorischen) Neurotransmitter
 
Endokrinologie: 
  1. Was sind endokrine Drüsen?
  2. Wie werden Hormone nach ihrer Freisetzung meist zu den Zielzellen transportiert?
  3. Nennen sie zwei Hormonrezeptor-Blocker.
  4. Erklären Sie die Wirkungsweise eines Hormonrezeptor-Blockers.
  5. Wo werden Hormone in einer Zelle synthetisiert?
  6. Nennen Sie vier Hormone und deren Wirkung.
  7. Nennen Sie ein Hormon, dass von der Hypophyse produziert werden kann.
  8. Was sind glandotrope Hormone?
  9. Was sind Neuropeptide?
  10. Wodurch entfalten Hormone, welche Verhalten direkt oder indirekt beeinflussen, i.d.r. ihre Wirkung?
 
Methoden der Biologischen Psychologie:
  1. Wofür stehen die Abkürzungen EEG, MEG, fMRT, PET?
  2. Welchen Vorteil haben EEG und MEG gegenüber der fMRT?
  3. Nennen Sie einen Vorteil und einen Nachteil der PET gegenüber der EEG.
  4. Nennen Sie einen Vorteil und einen Nachteil der PET gegenüber der fMRT.
  5. Nennen Sie einen Vorteil und einen Nachteil der fMRT gegenüber der EEG.
  6. Nennen Sie in einem Satz das Prinzip der EEG.
  7. Nennen Sie in einem Satz das Prinzip der MEG.
  8. Nennen Sie in einem Satz das Prinzip der fMRT.
  9. Nennen Sie in einem Satz das Prinzip der PET.
  10. Was ist ein EKP bzw. EP?
  11. Welche Neurone sind überwiegend an der Generierung eines elektrischen Potentials beteiligt, dass mit EEG an der Schädeloberfläche gemessen werden kann?
  12. Wie groß ist ca. die Amplitude eines EKPs?
  13. Nennen Sie eine Komponente des EKPs.
  14. Muss einem Probanden für eine fMRT-Untersuchung ein Kontrastmittel gespritzt werden?
 
Lernen und Gedächtnis:
  1. Erklären Sie die Begriffe „implizites“ und „explizites“ Lernen.
  2. Erklären Sie, in welche Gedächtnisse das deklarative und das prozedurale Gedächtnis unterteilt werden kann. 
  3. Erklären Sie die Begriffe „assoziatives Lernen“ und „nichtassoziatives Lernen“.
  4. Erklären Sie die „klassische Konditionierung“. Benutzen Sie dabei die Begriffe „CS“, „US“, „UR“, und „CR“.
  5. Erklären Sie die „operante Konditionierung“. Benutzen Sie dabei die Begriffe „primärer Verstärker“ und „sekundärer Verstärker“.
  6. Erklären Sie kurz die Gedächtnisse: „sensorisches Gedächtnis“, Kurzzeitgedächtnis“, „Langzeitgedächtnis“.
  7. Erklären Sie die Begriffe „anterograde Amnesie“ und „retrograde Amnesie“.
  8. Erklären Sie die Begriffe „Habituation und Sensibilisierung“.
  9. Wie ermöglicht das LTP die Bioproteinsynthese?
  10. Welche Hirnareale sind für explizites und implizites Gedächtnis wichtig?
  11. Was besagt die Hebb-Regel (in einem Satz)?
 
Hörphysiologie und Gleichgewichtssystem:
  1. Beschreiben Sie den Aufbau der Cochlea, benutzen Sie dazu die Begriffe „Skala tympani“, „Skala media“, „Skala vestibuli“, „Corti-Organ“, „Basilarmembran“, „Tektorialmembran“.
  2. Welche Haarzellen leiten die meiste Information an das ZNS?
  3. Was ist die Hauptaufgabe der äußeren Haarzellen?
  4. Inwiefern ist die „Wanderwelle“ und deren Verstärkung wichtig für die Unterscheidung von Tonhöhen?
  5. Was sind "interaurale Intensitäts-differenzen" und "interaurale Zeitdifferenzen" (bzw. "Laufzeitunterschiede")? Inwiefern sind diese Unterschiede für das Richtungshören wichtig?
  6. Beschreiben Sie in einem kurzen Satz, woraus ein Gleichgewichtsorgan besteht.

Motorik:
  1. Beschreiben Sie den Aufbau des Skelettmuskels, benutzen Sie dabei die Begriffe "Muskel, Faserbündel, Muskelfaser, Myofibrille".
  2. Beschreiben Sie den Aufbau des Skelettmuskels, benutzen Sie dabei die Begriffe "Z-Scheibe, Sarkomer, Myosin, Aktin".
  3. Was versteht man unter Neuromuskulärer Kopplung?
  4. Erklären Sie die Begriffe "isometrische Kontraktion" und "isotonische Kontraktion".
  5. Was ist die Funktion der Sehnenorgane?
  6. Was ist die Funktion der Muskelspindeln?
  7. Was versteht man unter "Somatotopie des sensorischen und motorischen Kortex' "?
  8. Nennen Sie eine Funktion des (posterioren) parietalen Assoziationskortex'.
  9. Nennen Sie eine Funktion des dorso-lateralen prä-frontalen Kortex'.
  10. Nennen Sie eine Funktion des prä-motorischen Kortex'.
  11. Nennen Sie eine Funktion des primären motorischen Kortex'.
  12. Nennen Sie eine Funktion des Kleinhirns.
  13. Nennen Sie eine Funktion der Basalganglien.
  14. Was ist der Babinski-Reflex?
  15. Was ist spinale Lokomotion?

Visuelles System:
  1. Beschreiben Sie die Verteilung der Fotorezeptoren in der fovea centralis und an den Rändern der Netzhaut.
  2. Was ist die Funktion von Stäbchen und Zäpfchen und wie viele von diesen gibt es jeweils?
  3. Was sind additive und subtraktive Farbmischung?
  4. Beschreiben Sie kurz den Aufbau und die Funktion eines On-Zentrum-Neurons (Skizze).
  5. Was ist Simultankontrast, und wie kommt er zustande?
  6. Was ist das chiasma opticum und was passiert an dieser Stelle?
  7. Was sind die zwei wichtigsten Funktion des beidäugigen Sehens?
  8. Was ist eine Sakkade?
  9. Was bedeutet retinotop?
  10. Was sind okuläre Dominanzkolumnen?
  11. Beschreiben Sie die Funktion der Orientierungskolumnen.
  12. Nennen Sie bitte kurz die Funktionen der visuellen Areale V2, V3 und V4.
  13. Was sind "kritische Perioden" in der Entwicklung?

Somatosensorik, Nozizepion, Geruch, Geschmack:
  1. Nennen Sie drei Haupteigenschaften der Informationsweiterleitung im Bulbus olfactorius!
  2. Nennen Sie vier Störungen des Geruchssinns!
  3. Nennen Sie drei Funktionen des Geruchssinns!
  4. Nennen Sie zwei Unterschiede zwischen Hinterstrang und Vorderseitenstrang!
  5. Aus welchem Grund haben die Lippen im somatosensorischen Kortex ein größeres Repräsentationsfeld als der Rücken?
  6. Was versteht man unter der simultanen Raumschwelle?
  7. Warum reagieren die Pacini-Körperchen besonders auf Vibration?
  8. Was ist die Zone der Indifferenztemperatur?
  9. Welche Sinne gehören zur Propriozeption?
  10. Welche Komponenten des Schmerzes kann man unterscheiden?
  11. Was ist projizierter Schmerz?
  12. Welche Bedeutung hat die "dezendierende Hemmung" für die Schmerzempfindung?
  13. Über welche Mechanismen funktioniert Biofeedback?
  14. Welche 2 (sub)kortikalen Verschaltungen unterscheidet man für den Geruchssinn?
  15. Nennen Sie vier Unterschiede zwischen Hinterstrang und Vorderseitenstrang!
  16. Warum tut bei Mangeldurchblutung des Herzens der linke Arm weh?
 
Emotion:
  1. Nennen Sie den Kernsatz der James-Lange Theorie. 
  2. Nennen Sie den Kersatz der Cannon-Bard Theorie. 
  3. Nennen Sie den Kernsatz der Theorie von Schachter und Singer. 
  4. Nennen Sie eine Struktur des "limbischen Systems" und geben sie an, wo sich diese Struktur im Gehirn befindet (z.B. anhand einer Skizze). 
  5. Wieso wird angenommen, dass der orbito-frontale Kortex etwas mit Emotionen zu tun hat?

Kognitive Neurowissenschaft:


  1. Was reflektiert die N400-Komponente des EKPs?
  2. Nennen Sie eine EKP-Komponente, die syntaktische Verarbeitungsprozesse reflektiert. 
  3. Was reflektiert die mismatch negativity (MMN)?
  4. Was versteht man unter "mirror function", und welche Areale des Kortex' spielen für diese Funktion eine besondere Rolle?