Investigating the Brain with Music

Stefan Koelsch

    

Vorlesungsmaterial Einführung i.d. Psychologie 



Folien der VL 1 - 9  

 

Beginn des Fragenkatalogs für die Klausur 

  1. Nennen Sie je zwei Grundlagen, Anwendungs- und Methodenfächer der Psychologie
  2. Womit beschäftigt sich Wissenschaftstheorie? 
  3. Nennen Sie je zwei Vertreter des Empirismus' und des Rationalismus'
  4. Nennen Sie zwei Kernaussagen des Konstruktivismus'
  5. Nennen Sie zwei Kernaussagen des kritischen Rationalismus'
  6. Wieviel Prozent der aus der Umwelt mit den Sinnesorganen aufgenommenen Informationen (ca. 1.000.000.000 bit/s!) werden (v.a. vomThalamus) herausgefiltert und gar nicht verwendet? 
  7. Was ist eine "selbsterfüllende Prophezeiung"? 
  8. Was ist der "Rosenthal-Effekt"? 
  9. Wie wird der Rosenthal-Effekt auch noch bezeichnet? 
  10. Was ist der Placebo-Effekt? 
  11. Was ist der Nocebo-Effekt? 
  12. Was ist eine "single-blind Studie"? 
  13. Was ist eine "double-blind Studie"? 
  14. Was ist der "Hawthorne-Effekt"? 
  15. Nennen Sie zwei Beispiele nicht falsifizierbarer Aussagen
  16. Nennen Sie die zwei Modi des konditionalen Schließens 
  17. Was ist der "Modus ponens"? 
  18. Was ist der "Modus tollens"?
  19. Was ist ein Algorithmus? 
  20. Was ist eine Heuristik? 
  21. Nennen Sie zwei (der vier) Charakteristika irrationaler Überzeugungen nach Ellis
  22. In welche zwei Gedächnitsformen kann das Langzeitgedächtnis unterteilt werden? 
  23. In welche zwei Gedächtnisse kann das "explizite" (bzw. "deklarative") Gedächtnis unterteilt werden? 
  24. Was sind die zwei (wichtigsten) Lernformen des "impliziten" (oder auch "prozeduralen") Gedächtnisses? 
  25. In welche zwei Arten der Konditionierung kann das "Assoziative Lernen" unterteilt werden? 
  26. In welche zwei Formen des Lernens kann das "Nicht-assoziative Lernen" unterteilt werden? 
  27. Beschreiben Sie das Prinzip der klassischen Konditionierung? 
  28. Beschreiben Sie das Prinzip der operanten Konditionierung? 
  29. Was ist mit "positiver Verstärkung", "negativer Verstärkung" und "Bestrafung" im Zusammenhang mit operanter Konditionierung gemeint?
  30. Was ist eine "anterograde Amnesie"?  
  31. Was ist eine "retrograde Amnesie"?
  32. Welche Gedächtnisse beinhaltet das Multi-Store Model nach Atkinson & Shiffrin 
  33. Welche vierte Komponente (außer sensorischen Gedächtnissen, dem Arbeits-/Kurzzeitgedächtnis und dem LZG) beinhalten aktuellere Gedächtnismodelle wie z.B. das von Ashcraft? 
  34. Nennen Sie zwei sensorische Gedächnisse 
  35. Wofür steht die Abkürzung MMN in der EKP-Forschung? 
  36. Bis zu welcher Zeitspanne (in etwa) kann das "echotische Gedächtnis" Informationen behalten? 
  37. Bis zu welcher Zeitspanne (in etwa) kann das "ikonische Gedächtnis" Informationen behalten?
  38. Nennen Sie drei Komponenten des AG-Modells von Alan D. Baddeley
  39. Nennen Sie eine Art, durch die Information im AG behalten werden kann. 
  40. Welcher Forscher beschrieb als erster "Lernkurven" (und "Vergessenskurven")?
  41. Was sind "Reproduktionsmethode" und "Wiedererkennungsmethode" (nach Hermann Ebbinghaus) 
  42. Was sind proaktive und retroaktive Interferenz? 
  43. Was sind "false memories"?
  44. Was versteht man in der Neurowissenschaftist unter "mirror mechanism" bzw. "mirror neuron"? 
  45. Was ist das "ideomotorische Prinzip"? 
  46. Was besagt die "common coding theory" nach W. Prinz? 
  47. Was ist der Simon-Effekt? 
  48. Was ist eine Kernaussage des sog. "Libet-Experiments"? 
  49. Diskutieren Sie die Aussage, dass die Libet-Experimente gezeigt hätten, dass es keinen freien Willen gäbe
  50. Was ist der Stroop-Effekt? 
  51. Was ist der "Flanker-Task"?
  52. Was ist ein n-back task? 
  53. Was ist ein dual n-back task? 
  54. Geben Sie ein Beispiel für Evidenz, die zeigt, dass ein neugeborener Mensch sich an akustische Information erinnern kann, die er/sie als Fetus im Mutterleib wahrgenommen hat. 
  55. Welche positiven Effekte kann das Singen von Wiegen- und Schlafliedern für ein Baby haben? 
  56. Eine Kontroll- und eine Experimentalgruppe werden mit einem prä-/post-Design untersucht; beide Gruppen zeigen in der post-Messung höhere Werte als bei der prä-Messung - handelt es sich hier um einen Haupteffekt oder eine Interaktion der Faktoren prä-/post und Gruppe? 
  57. Eine Kontroll- und eine Experimentalgruppe werden mit einem prä-/post-Design untersucht; die Experimentalgruppe zeigt in beiden Messungen höhere Werte als die Kontrollgruppe - handelt es sich hier um einen Haupteffekt oder eine Interaktion der Faktoren prä-/post und Gruppe?
  58. Eine Kontroll- und eine Experimentalgruppe werden mit einem prä-/post-Design untersucht; die Experimentalgruppe zeigt in der post-Messung einen größeren Unterschied zur Kontrollgruppe als bei der prä-Messung - handelt es sich hier um einen Haupteffekt oder eine Interaktion der Faktoren prä-/post und Gruppe?
  59. Nennen Sie drei der klassischen Forschungsbereiche der Sozialpsychologie. 
  60. Was versteht man in der Sozialpychologie unter "Attributionstheorien"?
  61. Beschreiben Sie kurz schematisch die Theorie des geplanten Verhaltens von Icek Ajzen. 
  62. Beschreiben Sie kurz schematisch das sog. "Gefangenendilemma". 
  63. Was versteht ein Sozialpsychologe, der sich mit kooperativem Handeln beschäftigt, unter "Tit-for-Tat"? 
  64. Was versteht man unter prosozialem Handeln?
  65. Beschreiben Sie kurz das Linienexperiment von Solomon Asch zur Macht des sozialen Einflusses. 
  66. Beschreiben Sie kurz das sog. Milgram-Experiment zum Gehorsam gegenüber Autoritäten.  
  67. Welches elektrophysiologische Messverfahren entwickelte Hans Berger in den 1920er Jahren an der Uni Jena, das später in der Neurowissenschaft eine bedeutende Rolle spielen sollte?
  68. Was bedeuten in der Neurowissenschaft die Abkürzungen EEG, EKP, ERP, EP, MEG, fMRI, PET, TMS, NIRS? 
  69. Was versteht man in der EEG-Forschung unter alpha-Aktivität? 
  70. EKP-Komponenten sind charakterisiert duch Polarität, Latenz und Topographie; Illustrieren Sie dies kurz am Beispiel einer EKP-Komponente. 
  71. Nennen Sie einen Vorteil und einen Nachteil der EEG im Vergleich zu einem behavioralen Experiment. 
  72. Stehen im 10-20-er System der EEG-Elektrodenpositionierung ungerade Zahlen für Elektroden über der linken oder der rechten Hemisphäre? 
  73. Im 10-20-er System der EEG-Elektrodenpositionierung bezeichnen Buchstaben anatomische Regionen, über der sich Elektroden befinden; wofür stehen dabei die Buchstaben "F", "C", "T", "P", und "O"? 
  74. Sind in einem EEG, das mittels auf der Kopfhaut platzierter Elektroden aufgezeichnet wird, eher Aktionspotentiale oder eher inhibitorische postsynaptische Potentiale zu erkennen? 
  75. Nennen Sie zwei Vorteile der fMRT gegenüber der PET
  76. Nennen Sie zwei Vorteile der PET gegenüber der fMRT 
  77. Nennen Sie einen Vorteil der fMRT gegenüber der EEG
  78. Nennen Sie einen Vorteil der EEG gegenüber der fMRT
  79. Was versteht man in der Emotionspsychologie unter "Appraisal-Theorien"? 
  80. Nennen und erklären Sie kurz die drei "Appraisals" der kognitiv-transaktionalen Stresstheorie von Lazarus 
  81. Nennen Sie drei Charakteristika evolutionstheoretischer Ansätze in der Emotionspsychologie
  82. Nennen Sie drei Charakteristika sozial-konstruktivistischer Emotionstheorien
  83. Was ist der Kernsatz der James-Lange Theorie der Emotion? 
  84. Was ist der Kernsatz der Cannon-Bard-Theorie der Emotion? 
  85. Was ist der Kernsatz der Zwei-Faktoren-Theorie von Schachter und Singer? 
  86. Nennen Sie die fünf "organismic subsystems" des component-process-models (CPM) von K. Scherer. 
  87. Sind die Begriffe "high road" (involviert auditorischen Kortex) bzw. "low road" (zur Amygdala unter Umgehung des auditorischen Kortex)  Bestandteile der Emotionstheorievon (a) Joseph Le Doux, oder (b) Antonio Damasio? 
  88. Ist das Corpus geniculatum mediale ("medial geniculate body") ein Kern des Thalamus oder der Amygdala? 
  89. Ist die folgende Aussage richtig oder falsch? "Sympathikus und Parasympathikus sind die zwei Komponenten des vegetativen (bzw. 'autonomen') Nervensystems." 
  90. Ist die folgende Aussage richtig oder falsch? "Sympathikus und Parasympathikus modulieren die Aktivität von Körperorganen (wie z.B. Lunge, Herz, Leber, Haut etc.)." 

    --------------- NEBENFÄCHLER/INNEN NUR BIS HIERHER -------------
    --- (D.H. DIE FOLGENDEN FRAGEN NUR FÜR  HAUPTFÄCHLER/INNEN ---
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  91. Pro-inflammatorische Zytokine werden von Immunzellen produziert und koordinineren die Antwort des Immunsystems auf eine Entzündung. Ist die folgende Aussage richtig oder falsch? "Pro-inflammatorische Zytokine induzieren sog. 'sickness-behaviour' (z.B. reduzierte Mobilität, Konzentrationsschwierigkeit, Appetitlosigkeit)" 
  92. Ist die folgende Aussage richtig oder falsch? "Die Amygdala (auch 'Mandelkern' genannt) ist das Furcht-Zentrum des Gehirns und spielt keine Rolle für das Entstehen von positiven Emotionen." 
  93. Wo im Gehirn werden 'homöostatische Emotionen' bzw. 'bodily need
    states' (J. Panksepp) wie z.B. Hunger, Durst, etc. generiert (sowie die Motivation, Handlungen auszuführen, um diese Bedürfnisse zu befriedigen)? 
  94. Die Hippokampus-Formation ist u.a. bekannt dafür, dass sie wichtig ist für Lernen, Gedächtnis, und räumliche Orientierung. Nennen Sie einen Hinweis darauf, dass die Hippokampus-Formation auch für Emotionen wichtig ist. 
  95. Ist folgende Aussage richtig oder falsch? "Im Iowa-gambling task zieht  eine Person gewinn- oder verlustbringende Karten von vier unterschiedlichen Kartenstapeln" 
  96. Ist folgende Aussage richtig oder falsch? "Mit dem Iowa-gambling task soll Entscheidungsverhalten untersucht werden" 
  97. Berichten Sie eine Auffälligkeit, die Personen mit Läsion des Orbitofrontalkortex' beim Iowa Gambling task zeigen. 
  98. Was sind "somatic markers" im Sinne der "somatic marker hypothesis"? 
  99. Nennen Sie vier sog. "moralische Emotionen" 
  100. Der Orbitofrontalkortex (OFC) ist für viele Funktionen wichtig; nennen Sie einen Hinweis dafür, dass der OFC etwas mit Persönlichkeit zu tun hat. 
  101. Nennen Sie drei Persönlichkeitsstörungen nach der ICD-10, sowie  jeweils ein Charakteristikum der genannten Persönlichkeitsstörung. 
  102. Nennen Sie die vier von K. Scherer formulierten "Stimulus Evaluation Checks". 
  103. "Stimulus Evaluation Checks": Beschreiben Sie kurz (z.B. anhand eines Kriteriums) in ihren eigenen Worten, was mit "relevance detection" gemeint ist. 
  104. "Stimulus Evaluation Checks": Beschreiben Sie kurz (z.B. anhand eines Kriteriums) in ihren eigenen Worten, was mit "implication assessement" gemeint ist.
  105. "Stimulus Evaluation Checks": Beschreiben Sie kurz (z.B. anhand eines Kriteriums) in ihren eigenen Worten, was mit "coping potential determination" gemeint ist.
  106. "Stimulus Evaluation Checks": Beschreiben Sie kurz (z.B. anhand eines Kriteriums) in ihren eigenen Worten, was mit "normative significance evaluation" gemeint ist.
  107. Welche der folgenden Personen war Mitbegründer der Psychophysik? 
    (a) Gustav Theodor Fechner, (b) Hermann Ebbinghaus 
  108. Welche der folgenden Personen war Begründer der experimentellen Gedächtnisforschung? (a) William James, (b) Hermann Ebbinghaus
  109. Welche Person gründete 1879 das erste Institut für experimentelle Psychologie an der Universität Leipzig (Vorname Wilhelm)? 
  110. Autor des Buches „Principles of Psychology“ (1890) war (a) William James, (b) James Lange? (Tip: Der Autor schrieb auch den Artikel "What is an emotion?") 
  111. Die Begriffe "Dementia praecox" („vorzeitige Demenz“, später durch das Konzept der „Schizophrenie“ ersetzt), und „manisch-depressives Irresein“ (heute bipolare Störung) wurden von welchem Mitbegründer der klinischen Psychiatrie als naturwissenschaftlich orientierter  Disziplin der Medizin erfunden? 
  112. Wer gründete das erste psychologische Forschungslaboratorium in Frankreich (1889)? 
  113. Setzen Sie die Begriffe "Intelligenzquotient" und "WISC/WAIS" korrekt in den folgenden Satz ein: William Stern erfand den
    _________________ und David Wechsler die ____________________
  114. Max Wertheimer prägte die Begriffe "Phi-Phänomen" und "Beta-Bewegung". Nennen Sie einen weiteren Gestaltpsychologen der sog. "Berliner Schule" 
  115. Wie heißt die Richtung der Psychologie, die Gesetze wie "Gesetz der Nähe", "Gesetz der Ähnlichkeit", "Gesetz der Geschlossenheit" etc. formulierte?
  116. Welcher Psychoanalytiker wird oft mit den Begriffen "Individualpsychologie" und "Minderwertigkeitskomplex" in Verbindung gebracht? 
  117. Welcher Psychoanalytiker wird oft mit den Begriffen „Analytische Psychologie“, „Komplexe“, „Archetypen“, „Kollektives Unbewusstsein“in Verbindung gebracht? 
  118. Welcher Psychologe erfand die "Feldtheorie" und gilt als Begründer der Sozialpsychologie? 
  119. Sind die sog. "Vektorkräfte" wie Bedürfnis (in späteren Theorien auch Valenz oder Wert genannt) und Erreichbarkeit sindBegriffe der (a) Psychoanalyse, oder (b) Feldtheorie?
  120. Nennen Sie drei bekannte Vertreter des sog. "Behaviorismus" 
  121. Wer gilt als Erfinder der "Social Learning Theory" ("Lernen am Modell")? 
  122. Die sog. "kognitive Wende" ("cognitive revolution") der 60er Jahre wird v.a. mit dem Erscheinen des Buches "Cognitive Psychology" (1967) in Verbindung gebracht. Wer schrieb dieses Buch? 
  123. Wer veröffentlichte 1960 den Klassiker "Emotion and Personality"? (a) Magda Arnold, (b) Benjamin Libet 
  124. Wie viele Tage dauerte das "Stanford Prison Experiment"? 
  125. Was sind die vier Faktoren, die nach Rosenthal für die Mediation (bzw. Kommunikation) der Selbsterfüllenden Prophezeihungen in den Oakschool-Experimenten verantwortlich sind? 
  126. Zeigt man "split-brain" Patient/innen einen Gegenstand im linken Gesichtsfeld, können Sie diesen meist nicht benennen, jedoch mit der linken Hand aufmalen. Sind sich diese Patient/innen darüber bewusst, was sie gesehen haben? 
  127. Kahnemann & Tversky haben eine Theorie formuliert, für die Kahnemann 2002 einen Nobelpreis erhielt; wie wird diese Theorie genannt? 
  128. Die Geschichte der modernen Psychologie besteht nicht nur aus Sternstunden -- Nennen Sie ein Experiment oder eine Theorie der Psychologie, das/die aus Ihrer Sicht ethischen Standards widerspricht (und begründen Sie dies kurz)




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